Warum sollten Sie Ihren Rasen regelmäßig düngen?

Wenn sie ihren Rasen im Sommer sehr häufig mähen, verliert dieser kontinuierlich an Nährstoffen. Doch insbesondere nach der Mahd benötigen die Gräser für ihr Wachstum sehr große Mengen an Eisen, Spurenelementen, Stickstoff, Kalium, Magnesium und Phosphor. Ist dies nicht gegeben, verliert der Rasen an Grünfärbung und wächst zudem nicht mehr genügend nach. Durch eine ausgewogene Düngung kann dieser Mangel an Nährstoffen wieder ausgeglichen werden.

Beim Einsatz von Mulchmähern benötigt ihr Rasen übrigens weniger Dünger, denn das liegengebliebene Schnittgut zersetzt sich mit der Zeit und führt die Nährstoffe in den Rasen zurück.

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Wann ist der beste Zeitpunkt für das Rasen düngen?

Entscheidend für einen guten und gesunden Rasen ist die regelmäßige Zugabe von Nährstoffen. Daher sollte die erste Düngung direkt im Frühjahr erfolgen. Am besten verwenden Sie hierfür einen Langzeitdünger, der Ihren grünen Teppich bis zu sechs Monate mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen wird.

Wir empfehlen an dieser Stelle gerne Produkte der Marke Compo, da diese die Nährstoffe besonders gut und bedarfsgerecht je nach witterungsbedingung (Temperatur und Feuchtigkeit) freisetzt. Zudem sind sie dank der kontrollierten Stickstoffabgabe schonender für das Grundwasser.

Rasen düngen

Kurzzeitdünger vs Langzeitdünger

Kurzzeitdünger: Durch den hohen Stickstoffanteil von Kurzzeitdünger wirkt dieser sehr schnell. Dies kann leicht zu einer Überdosierung führen und damit zu Schäden an ihrem Grün. Folgen können beispielsweise ein unregelmäßiges Wachstum oder auch Verätzungen an den Gräsern sein. Sollten sie dennoch Kurzzeitdünger zu Beginn der Saison einsetzen, denken sie bitte daran, dass sie im Sommer ein weiteres Mal düngen. Die letzte Nährstoffzufuhr sollte dann im Herbst erfolgen.

Langzeitdünger: Im Gegensatz zum Kurzeitdünger enthält der Langzeitdünger langsam wirkende Stickstoffarten. Somit wird dem Rasen immer nur der Anteil an Stickstoff zugeführt, den er auch wirklich benötigt. Dies beugt der Stickstoffüberdosierung vor. Somit bleibt ihr Rasen gesund und widerstandsfähig über das ganze Jahr hinweg und wird kontinuierlich mit einer angepassten Nährstoffmenge versorgt. Unsere Empfehlung geht zum Langzeitdünger. Auch wenn sie mit diesen Produkten weniger Schaden anrichten können, empfehlen wir ihnen, sich im Vorfeld zu informieren, was das geeignete Produkt für ihren Rasen ist. Unter der Rubrik Produktempfehlungen stellen wir ihnen die Produkte vor, die uns am meisten überzeugt haben.

Rasen düngen in drei Schritten

Schritt 1 – Dünger ausstreuen

Streuen Sie den Dünger möglichst auf trockenem Rasen mit einem Streuwagen aus. Verzichten sie bitte auf das Düngen mit der Hand. Wichtig: Bitte nicht überlappend ausstreuen, da sonst die Dosierung überschritten wird und es zu Rasenschäden kommen kann

Schritt 2 – Rasen bewässern

Direkt im Anschluss sollte der Rasen zwei- bis dreimal wöchentlich für mindestens 15-20 Minuten ausgiebig gewässert werden.

Schritt 3 – Rasen mähen

Bitte wenden sie beim Rasen mähen die Drittel Regel an und mähen Sie Ihren Rasen nicht kürzer als 4 cm. Je höher die Halme sind, desto besser kann die Photosynthese stattfinden – und desto grüner wird Ihr Rasen.

Rasen düngen im Herbst

Spezielle Herbstrasendünger haben oft einen geringeren Anteil an Stickstoff, jedoch einen höheren Kaliumanteil als normale Rasendünger. Kalium liefert hierbei die notwendige Toleranz gegen den Frost im Winter. Düngen sie bis spätestens Ende Oktober, damit vor dem Frost noch die Nährstoffaufnahme zur Stärkung ihres Grüns erfolgen kann. Dadurch, dass der Herbstdünger auch einen Stickstoffanteil enthält, wird ihr Rasen auch im Winter schön grün bleiben.

Vermeiden sie jedoch unbedingt die Nutzung eines sehr stickstoffbetonten, mineralischen Rasendüngers. Dieser würde das Wachstum des Rasens beschleunigen und erhöht damit die Wahrscheinlichkeit, dass der Rasen erfrieren wird. Dies wirkt sich schließlich negativ auf den Austrieb im Frühjahr aus und schädigt den Rasen nachhaltig.

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